Brombeermark – lecker zum Käsekuchen und reich an Vitamin C

An der Bildkante ist ein Glas Brombeermark. Im Vordergurnd liegen ein paar frische Brombeeren und Sternanis.

Von August bis Oktober locken tiefschwarze Brombeeren. Sie wollen vernascht werden. Direkt vom Strauch in den Mund schmecken sie am besten. Ist der erste Appetit gestillt, wird für zu Hause gepflückt. In der heimischen Küche werden daraus dann Marmelade, Kompott und Brombeermark.

Immer wenn ich Wildpflaumen für mein Tomaten-Wildpflaumen-Chutney pflücke, schaue ich bei den Brombeeren vorbei. Am Fruchtstand schätze ich ab, wann diese wohl reif sein werden. Meistens sind die Früchte dann noch klein und grün.

In der letzten Woche sah es ganz anders aus. Viele Brombeeren waren schon rot, einige schwarz und viele schon geerntet. Kein Wunder, denn April und Mai waren so extrem warm und haben das Wachstum angekurbelt.

Als Kreativköchin finde ich das sehr erfreulich. Doch gleichzeitig beunruhigt mich das auch. Ich werte es als deutliches Zeichen des Klimawandels. Die Rekordtemperaturen der letzten Tage scheinen mir recht zu geben. Muss doch nicht sein …

Auch wenn schon Brombeerpflücker vor mir aktiv waren, habe ich doch immerhin noch 300 Gramm mit nach Hause nehmen können. Nicht genug für Marmelade, für ein Brombeermark aber allemal ausreichend. Und das passte dann sogar richtig gut zum Käsekuchen.

Weil aber die geernteten Brombeeren richtig sauer waren, brauchte ich für das Brombeermark unbedingt Xylit. So ganz ohne Süßungsmittel zog sich in meinem Mund alles zusammen. Da nütze es auch nichts mir einzureden, dass diese Brombeeren so richtig viel Vitamin C enthalten. Darüber hinaus sind sie reich an Ballaststoffen.

Zu erwähnen wäre noch ein beachtenswerter Anteil an Mangan. 100 g frische Brombeeren decken den Tagesbedarf zu einem Viertel. Mangan ist ein Spurenelement, das essenziell ist und für die Aktivierung verschiedener Enzyme benötigt wird. Unter anderem ist es am Aufbau des Bindegewebes beteiligt und wirkt als Schutz gegen freie Radikale.

Brombeermark selber machen

Zutaten

  • frische Brombeeren
  • Xylit oder Zucker nach Geschmack
  • Sternanis gemahlen

Zubereitung

Zubereitungszeit: 10 Minuten

  1. Die Brombeeren waschen und verlesen.
  2. Die gewaschenen Früchte in einen Standmixer geben und pürieren. Alternativ ein hohes Gefäß nehmen und mit einem Pürierstab zerkleinern.
  3. Mit Xylit oder Zucker und Sternanis abschmecken.
  4. In Gläser abfüllen.

Hält sich im Kühlschrank ein bis zwei Wochen.

Ich empfehle das Brombeermark zu Eis, Joghurt, Käsekuchen, Parfait oder Vanillepudding. Auch als süßer Brotaufstrich kann es gegessen werden.

Einen guten Appetit wünscht
Eure
Frau Inga

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Ein Stück Käsekuchen mit dunkelrotem Brombeermark darauf.

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