Gefährliche Empfehlungen von Tom Hillenbrand

Gefährliche Empfehlungen von Tom Hillenbrand, BuchcoverBuchbesprechung

Seit Jahrzehnten schon erscheint jedes Jahr ein neuer Guide Gabin, in dem Sterne-Restaurants präsentiert werden. Alles in allem, bieten die detaillierten Beschreibungen eine sichere Orientierung für hungrige Gäste. Doch weder der Luxemburger Koch Xavier Kieffer noch seine Freundin Valérie Gabin ahnen, dass eine Ausgabe des renommierten Gastronomieführers „Gefährliche Empfehlungen“ enthält. Und genau das ist der Grund, weshalb eine geliehene Ausgabe aus dem Jahr 1939 bei der Eröffnung eines Gabin-Stores gestohlen wird.

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Tödliche Oliven von Tom Hillenbrand

Tödliche Oliven von Tom HillenbrandBuchbesprechung

Schon der Titel „Tödliche Oliven“ lässt vermuten, dass eine Einkaufstour nach Italien wohl kein gutes Ende nehmen wird. Und wie gewohnt hat Autor Tom Hillenbrand mich auch diesmal nicht enttäuscht. Ich habe einiges über Olivenöl gelernt, und zwar in einem überaus spannenden Kontext. Denn auch bei diesem Krimi muss sich der Koch Xavier Kieffer wieder einmal als Ermittler betätigen – wie immer nicht ganz freiwillig. Und wie zuvor ahnt er auch diesmal nicht, mit wem er es zu tun bekommen würde.

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Letzte Ernte von Tom Hillenbrand

Letzte Ernte von Tom HillenbrandBuchbesprechung

Ganz Luxemburg feiert drei Wochen lang auf der Schueberfouer. Auch der Koch Xavier Kieffer ist mit von der Partie. In seinem Zelt, dem „Roude Léiw“ wird er in den folgenden drei Wochen Gromperekichelcher* backen und verkaufen. Doch gleich am ersten Tag kommt es zu einem Zwischenfall. Ein Betrunkener rempelt alle Gäste an, verletzt Valérie, die Freundin des Kochs, beschädigt die Zeltplane und macht sich in Begleitung von zwei windigen Kerlen auf und davon. Dass hierin die Ursache für die „Letzte Ernte“ liegt, ahnt keiner der Gäste – und Xavier Kieffer schon gar nicht …

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Rotes Gold von Tom Hillenbrand

Rotes Gold von Tom Hillenbrand, BuchcoverBuchbesprechung

Der Pariser Bürgermeister François Allégret gibt sich die Ehre. „Rotes Gold“ soll von dem berühmten Sushikoch Mifune aufs Feinste kredenzt werden. Doch bevor dieser auch nur den ersten Schnitt machen kann, ist er auch schon tot. Und wie es der Zufall so will, befindet sich der Luxemburger Xavier Kieffer unter den erlesenen Gästen. Denn seine Freundin Valérie Gabin ist gut mit dem Bürgermeister befreundet. Zu dem ist sie die Herausgeberin des gleichnamigen Restaurantführers. Und das ist ein Grund mehr, sie zu diesem kulinarischen Event ins Musée d’Orsay einzuladen.

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Teufelsfrucht von Tom Hillenbrand

Teufelsfrucht von Tom Hillenbrand, BuchcoverBuchbesprechung

Xavier Kieffer ist ein gemütlicher Koch, der in seinem Restaurant „Zwou Kierchen“ einheimische Gerichte kocht. Für mich als Vegetarierin sind „Huesenziwwi“, „Judd mat Gaardebounen“ und „Kuddelfleck“ alles andere als verlockend. Dennoch, hier geht es um Kochen. Das allein ist für mich Grund genug, dieses Buch zu lesen. Darüber hinaus hatte ich gehört, dass Tom Hillenbrand gut recherchierte Krimis schreibt. „Teufelsfrucht“ versprach also Spannung und Lehrreiches aus der Welt der Lebensmittelindustrie. Zwei Gründe, mich auf die deftige Küche Luxemburgs einzulassen.

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Kuchen backen in Kigali von Gaile Parkin

Kuchen backen in Kigali -BuchcoverBuchbesprechung

Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das ich hier gerne vorstellen wollte. Doch mit „Kuchen backen in Kigali“ von Gaile Parkin ist das anders. Zugegeben, ich hatte es nur wegen der Wörter „Kuchen backen“ getauscht, ohne zu wissen, worum es in diesem Buch nun wirklich geht. Aber Kuchen backen klang in meinen Ohren verlockend, bin ich doch eine begeisterte Bäckerin. Und die Ortsbezeichnung „Kigali“ versprach Inspiration aus der afrikanischen Küche, die mir bisher fremd ist.
Natürlich ging es in diesem Roman auch um Kuchen backen, aber Inspirationen habe ich darin nicht gefunden. Dafür aber viel, viel mehr …

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ZERO – Sie wissen, was du tust von Marc Elsberg

Zero von Marc Elsberg, BuchcoverBuchbesprechung

Das, was sich in George Orwells „1984“ vor siebzig Jahren wie eine Fiktion las, ist in Marc Elsbergs Roman „ZERO – Sie wissen, was du tust“ Realität geworden. Die Hauptfigur, eine Journalistin namens Cynthia Bonsant, fand das alles so unglaublich, dass sie sich selber immer wieder in Paranoia willkommen hieß. Denn Cynthia ist im Gegensatz zu ihren Kollegen eine vom alten Schlag. Sie schreibt ihre Notizen in eine Kladde und nutzt die digitalen Medien nur zur Recherche. In ihrem Privatleben spielen diese jedoch eine untergeordnete Rolle.

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Emmas Glück von Claudia Schreiber

Emmas Glueck von Claudia Schreiber, BuchcoverBuchbesprechung

Emma ist eigenwillig. Sehr eigenwillig sogar. Sie lebt und arbeitet schon ihr ganzes Leben lang auf ihrem Bauernhof. So wie vorher ihr Großvater und ihr Vater, von dem sie den Hof übernommen hat. Was anderes gibt es einfach nicht.
Dort findet sie sich prima zurecht. Sei trägt Kittelschürzen, wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter. Sie redet mit den Schweinen, bevor sie sie schlachtet, zieht ihr Gemüse, hält Hühner, fährt Trecker. Alles andere bringt der fahrende Händler.
Braucht sie noch mehr? Ja, Geld. Ihr Hof ist überschuldet und soll zwangsversteigert werden. Und vielleicht, wenn sie darüber nachdenkt, einen Mann. Zumindest um mal auszuprobieren, wie das so ist.

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Wie Farben wirken von Eva Heller

Wie Farben wirken von Eva Heller, BuchcoverBuchbesprechung

„Rot, rot, rot sind alle meine Kleider. Und darum lieb ich alles, was so rot ist, weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist.“ Wer kennt es nicht, dieses Kinderlied, bei dem wir uns beim Singen zu jeder Farbe einen neuen Beruf ausgedacht haben. Wie einfach doch die Kinderwelt damals noch war. Der Feuerwehrmann trug rot, der Polizist grün und die Männer von der Entsorgung kamen im Blaumann daher. Heute ist das alles anders. An der Farbe des Outfits sind nur noch die wenigsten Berufe zu erkennen. Beinahe alle Berufsbekleidungen sind schwarz, manchmal mit Weiß kombiniert, wie in der Gastronomie, oder mit Warnfarbe in Neonorange.

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Schmitz‘ Katze von Ralf Schmitz

Schmitz Katze von Ralf Schmitz, BuchcoverBuchbesprechung

Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Ist Schmitz Katze nun ein Sachbuch, eine Biografie oder einfach nur komisch? Es ist schwer, das genau zu beurteilen. Eindeutig enthält es Details aus dem Leben von Ralf Schmitz, der dieses mit seiner legendär alten Katze teilt. Alle NochnichtKatzenBesitzer und alle SchonKatzenLiebhaber erfahren hier echte Tatsachen über diese putzigen Pelztiere und deren Eigenschaften. Wer aber so gar nicht über Ralf Schmitz lachen kann, der wird dieses Werk auch nicht komisch finden. Alle anderen krümeln sich sicher vor Lachen. Ralf Schmitz schreibt, wie er spricht. So kann man sich beim Lesen seine Mimik, Sprechweise und Betonung gut vorstellen und einfach nur schmunzeln, grinsen und lachen – von Herzen befreit lachen.

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