Neben einer Tasse Tee liegt ein Teelöffel und ein englischer Marmeladen-Keks

Englische Marmeladen-Kekse

Ohne diese Marmeladen-Kekse fehlt bei einer echt-englischen Teatime etwas. Selbst gebacken schmecken sie am allerbesten!
Einfaches Backrezept, für Anfänger*innen geeignet.

Zu einer Tasse Tee esse ich ja gerne eine Kleinigkeit. Muffins zum Beispiel. Oder ein Stück Schokolade. Doch wenn es eine echt-englische Teatime werden soll, kann ich mir nichts Schöneres vorstellen als englische Marmeladen-Kekse.

Die haben auch den Vorteil, dass sie geduldig in einer Plätzchendose auf den Verzehr warten. Na ja, bei mir müssen sie nicht besonders lange warten. Da lohnt es sich schon, eine größere Menge zu backen. Dauert ja nicht viel länger.

Very british!

Meine neueste Entdeckung sind diese englischen Marmeladen-Kekse. Als Engelsaugen ist mir dieses Rezept bereits mehrmals über den Weg gelaufen. Gebacken habe ich sie aber nie. Ich dachte immer, dass die entsetzlich süß sind. Und das mag ich nicht so gerne.

Kürzlich bekam ich das Backbuch “A Very British Tea Time” in die Hände. Darin ist jenes Rezept für die englischen Marmeladen-Kekse. Und weil ich von den Kokosmakronen noch Eigelb übrig hatte, habe ich sie auch gleich gebacken. Und ganz sicher nicht zum letzten Mal!

Vor dem Bachbuch A Very British Teatime steht eine Schale mit englischen Marmeladen-Keksen. Danben liegen eine Rose und eine Hortensie.

Denn die sind richtig lecker. Und gehaltvoll … zum Abnehmen definitiv nicht geeignet. Trotzdem freue ich mich über dieses feine, zarte Gebäck mit der süßsauren Füllung, die einen wunderbaren Geschmackskontrast zum süßen Teig darstellt.

Solltest du es so wie ich machen und Kokosmakronen und englische Marmeladen-Kekse an einem Nachmittag backen, dann rate ich dir, zuerst die Marmeladen-Kekse zu backen. Es steht zwar im Rezept, dass die auf dem Blech abkühlen sollen, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Makronen aber müssen auf dem Blech auskühlen, bevor du sie herunternehmen kannst.

Aber jetzt kommt das

Rezept für englische Marmeladen-Kekse


Menge 25 Kekse
Küche Englisch
Besonderes Singleküche
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 30 Min.
Gesamtzeit 45 Min.

Zutaten

ergibt ca. 16 Stück

  • 75 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 15 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Weizenmehl
  • 80 g Marmelade oder Konfitüre

Zubereitung

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 30 Minuten

  1. Den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Butter, den Zucker und das Eigelb in einer Schüssel mit einem Holzlöffel vermengen. Die Mandeln, die Haselnüsse und das Mehl unterheben und alles zu einem festen Teig verkneten. Zu walnussgroßen Kugeln formen und diese auf das Backblech legen.
  3. Die Kugeln flach drücken und mit dem in Mehl getauchten Stiel des Holzlöffels kleine Mulden hineindrücken. Mit einem Teelöffel einen Klecks Marmelade oder Konfitüre nach Belieben in die Mitte setzen.
  4. Die Kekse in etwa 30 Minuten goldgelb backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.
In einer Messingschale liegen englische Marmelade-Kekse

Meine Anmerkungen zum Rezept

In der Rezeptanleitung ist nur von Marmelade die Rede. Ich denke, Bitterorangen-Marmelade wäre perfekt britisch. Stattdessen habe ich eine sehr saure, selbst gekochte Marmelade mit Scheinquitte genommen. Auf Brot ist mir die zu sauer, aber in Kombination mit süßem Gebäck spitzenmäßig!

Für die doppelte Teigmenge habe ich von meiner Scheinquittenmarmelade etwa 50 g verbraucht.

Im Rezept steht, dass die Teigmenge 16 Kekse ergibt. Bei mir sind es 25 Kekse geworden. Und damit es sich lohnt, habe ich die englischen Marmeladen-Kekse in der doppelten Menge gebacken. Alles andere wäre mir zu viel Aufwand gewesen.

Den Ofen habe ich auch erst vorgeheizt, als ich die Marmelade in die Teigmulden gefüllt habe. Die Zeit war ausreichend.

Und jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Keksebacken.

Herzlichst,
Frau Inga

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Auf einer Untertasse liegt ein zerbrochener englischer Marmeladen-Keks

Buchcover von A Very British Tea Time von Emma Marsden

Quellen

  • Rezept aus “A Very British Tea Time, S. 59, Christian*
  • eigene Erfahrungen

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