Auf einem weißen Tischtuch steht ein kleiner Teller mit Kokosmakronen

Kokosmakronen für die Teatime

Was wäre eine "Teatime bei Bridgertons" ohne köstliches Gebäck? Dieses Rezept für Kokosmakronen passt perfekt dazu.

Eine legendäre Teatime bei Bridgertons hält so manche Köstlichkeit bereit. Kürzlich sind die wohlgehüteten Rezepte für eine gelungene Teatime erschienen. Ich berichtete euch, meine verehrte Leserschaft, ja bereits davon. Heute nun habe ich die überaus aromatischen Kokosmakronen selber gebacken.

Ein kleiner Teller mit Kokosmakronen steht auf einem weißen Tischtuch. Im Hintergrund ist das Buch Teatime bei Bridgertons, das im Heel-Verlag erschienen ist, zu sehen.

Im Hause Bridgerton durfte ich diese bereits einmal kosten. Doch nun muss ich gestehen, dass meine Fähigkeiten nicht an die hervorragenden Fähigkeiten der Bridgerton-Köchin heranreichen. Wohl schmecken meine Makronen ebenso köstlich, wie ich die Ehre hatte, sie zu kosten. Doch das Aussehen ist gänzlich missraten.

Leider ist es auch kein Trost, dass meine Vertraute mir versicherte, dass es auf die inneren Werte ankäme. Weiß ich doch nur zu gut, wie kritisch Lady Whistledown alles begutachtet, was ihr zur Kenntnis gelangt.

Ich befürchte gar, dass mich Lady Whistledown sofort entlassen würde, hätte diese meine missratenen Kokosmakronen gesehen. Wie gut, dass ich diese im Stillen gebacken und nur im kleinen Kreis gereicht habe.

Aber immerhin kam ich euch, meinen geneigten Lesern und Leserinnen versichern, dass dieses Gebäck absolut köstlich ist – ganz gleich wie die Makronen aussehen!

Eine einzelne Kokosmakrone steht auf einem Portionsteller. Im Hintergrund steht ein Teller mit vielen Kokosmakronen

Und genau deshalb habe ich es für euch aufgeschrieben. Seid Ihr bereit? Dann folgt jetzt das

Kokosmakronen-Rezept


Menge 30 Makronen
Küche Englisch
Besonderes Weihnachten
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 25 Min.
Garnierungszeit: 15 Min.
Gesamtzeit 55 Min.

Zutaten

für ca. 30 Makronen

  • 200 g Kokosraspeln
  • 4 Eiweiße
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1-2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 100 g dunkle Kuvertüre, grob gehackt

Zubereitung

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 25 Minuten

  1. Den Backofen auf 120 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Kokosraspeln in der Pfanne bei niedriger Hitze unter regelmäßigem, vorsichtigem Rühren ganz leicht anrösten, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
  3. Das zimmerwarme Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einem elektrischen Handrührgerät auf höchster Stufe aufschlagen. Nach und nach den Zucker, den Vanillezucker und das Bittermandelaroma einarbeiten. Dann die abgekühlten Kokosflocken unter die Masse heben. Das Ganze in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und mit etwas Abstand zueinander gleichmäßig große Kokosmakronen auf das Backblech spritzen. Ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Anschließend herausnehmen und auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.
  4. Unterdessen die grob gehackte Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Die abgekühlten Makronen mit der Unterseite in die flüssige Kuvertüre tauchen, etwas abtropfen lassen und dann seitlich auf das Backblech zurücklegen, sodass die Schokolade trocknen kann.
  5. In einem luftdicht verschließbaren Behältnis lagern.

Meine Tipps

  1. Wenn du so wie ich keinen Umluftherd hast, dann stell die Temperatur auf 150 °C – 180 °C. Sonst dauert die Backzeit viel länger als im Rezept angegeben.
  2. Den Ofen würde ich erst vorheizen, wenn die gerösteten Kokosflocken abgekühlt sind.
  3. Die Kokosmakronen müssen vollständig durchgebacken sein, sonst lassen sie sich nicht richtig vom Blech bzw. Backpapier lösen.
  4. Wenn du keine große Sterntülle hast, dann lies unbedingt, was ich dazu “Hinter den Kulissen” geschrieben habe.
  5. Mit den übrig gebliebenen Eigelb kannst englische Marmeladen-Kekse backen.

Und nun geneigte Leserschaft, überlasse ich Ihnen die Küche und wünsche gutes Gelingen!
Frau Inga

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Ein Pyramide aus Kokosmakronen ist auf einem Telelrchen. Links daneben liegt eine Einladungskarte von Lady Whistledown und im Hintergrund rote Rosen

Hinter den Kulissen

Ich gestehe, dass ich mich ein klein wenig in das inoffizielle Koch- und Backbuch zur Erfolgsserie* “Bridgerton” verliebt habe. Seitdem ich es kenne, nehme ich es immer wieder gerne zur Hand, um darin zu blättern. Die Fotos von Tom Grimm sind so schön …

Deshalb wollte ich gerne ein Rezept daraus backen und hier veröffentlichen. Die Kokosmakronen habe ich mir ausgesucht, weil ich ein solches Rezept bisher nicht in meinem privaten Rezeptfundus habe.

Makronen zu backen, ist wirklich keine Herausforderung, – vorausgesetzt du hast das richtige “Werkzeug” dafür hast. Und genau das fehlt mir. Und genau deshalb sehen meine Makronen so missraten aus.

Ich habe wohl eine Spritztüte mit einer Sternentülle, aber die ist zu klein. Die Kokosmasse hat die Tülle vollkommen verstopft. Einmal hineingedrückt, kamen nur ein Tropfen Eiweiß heraus. Das war es dann – leider.

Aber Frau Inga wäre nicht kreativ, wenn mir keine Lösung dafür eingefallen wäre. Zunächst erinnerte ich mich daran, dass meine Mutter die Makronenmasse mit zwei Löffeln auf das Backblech gesetzt hat. Das funktioniert recht gut, hat aber den Nachteil, dass die Masse ziemlich auseinanderläuft.

Deshalb habe ich Spritztüte genommen und die Masse ohne Tülle auf das Backblech gesetzt. Damit konte ich die Menge gut portionieren und die Makronen sind nicht in die Breite gegangen.

Das ist in sofern gut, weil der Boden der Kokosmakronen ja noch in Kuvertüre getaucht werden muss. Die flachen Makronen haben mir dabei einige Mühe bereitet, weil ich sie nicht richtig festhalten konnte. Einige sind deshalb vollständig in die flüssige Schokolade geplumpst.

Die Kokosmakronen, die ich mit der tüllenlosen Spritztüte auf das Backblech gesetzt habe, konnte ich viel besser festhalten. Eigentlich sehen die auf meinen Fotos auch ganz passabel aus, aber eben nicht wie “richtige” Makronen.

Das waren die ersten Makronen, die ich jemals gebacken habe. Und weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, werde ich Makronen noch weitere Male backen, sobald ich eine wirklich große Sterntülle habe.

Quellen

  • © Teatime bei den Bridgertons – Das inoffizielle Koch- & Backbuch zur Erfolgsserie, von Grimm, Heel Verlag*
  • eigene Erfahrungen

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