Eine rote Chilischote und eine Aprikose liegt auf einer grauen Schieferplatte. Dazwischen steht ein kleines Glas Mirabellen-Aprikosen-Chutney

Mirabellen-Aprikosen-Chutney mit Chili und Sternanis

Scharf-ruchtig im Geschmack ist dieses Chutney eine tolle Ergänzung für die asiatische und orientalische Küche.

Der Sommer meint es wirklich gut mit uns. Die Ernte ist üppig. Da können die Vorräte für den Winter aufgefüllt werden. Ich habe viele Mirabellen bekommen und diese mit Aprikosen kombiniert. Dabei ist ein goldgelbes Mirabellen-Aprikosen-Chutney herausgekommen.

Eine rote Chilischote und eine Aprikose liegt auf einer grauen Schieferplatte. Dazwischen steht ein kleines Glas Mirabellen-Aprikosen-Chutney

Zu den herbsüßen Aprikosen und den saftig-sauren Mirabellen gesellen sich Sternanis und Chili. Zum Kochen nehme ich immer Chilipulver, weil ich es nicht gewohnt bin, mit frischen Chilischoten zu kochen. Andererseits kann ich so die Schärfe besser dosieren und bei Bedarf auch nachschärfen. Mit frischen Chilis wäre das für mich sehr viel schwieriger. Dennoch empfehle ich jedem, der im Umgang mit Chili geübt ist, dieses Chutney mit frischen Schoten zu kochen.

So oder so, das Mirabellen-Aprikosen-Chutney schmeckt pikant und hat mehr als nur einen Hauch Schärfe. Zumindest für meinen Gaumen, der die Schärfe nicht mehr gewohnt ist.

Der Geschmack erinnert ein wenig an Mango-Chutney. Es ist deshalb ein ausgezeichneter Begleiter zu indischen und orientalischen Gerichten. Ich kann es mir aber auch sehr gut zu Bratlingen, Tofu und Fisch vorstellen.

So wird das Mirabellen-Aprikosen-Chutney gekocht

Zutaten für 7 Gläser à 200 ml:

  • 600 g Mirabellen
  • 400 g Aprikosen
  • 450 g Zucker
  • 150 ml Rotweinessig
  • 150 ml Balsamico, weiß
  • 2 Äpfel
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1,5 TL Chilipulver
  • 2 TL Sternanis
  • 1 kleines Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • Öl zum Anbraten

Zubereitungszeit: 2 – 3 Stunden

Vorbereitung

  • Mirabellen entsteinen
  • Äpfel vom Kerngehäuse befreien und in Stücke schneiden
  • Aprikosen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in kleine Stücke schneiden

Kochen

  1. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten, bis diese glasig sind. Äpfel dazugeben und ebenfalls leicht anbraten. Mit Essig ablöschen. Mirabellen dazugeben und solange kochen, bis die Äpfel weich sind. Anschließend mit dem Pürierstab die Äpfel grob zerkleinern. Es dürfen Stücke bleiben.
  2. Aprikosen und Zucker dazugeben.
  3. Sind die Aprikosen weich, werden diese mit dem Pürierstab grob zerkleinert. Danach auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit Gläser, Deckel sterilisieren. Wie es am besten gemacht wird und worauf dabei geachtet werden sollte, habe ich in dem Chutney Grundrezept ausführlich beschrieben.
  5. Wenn ein Großteil der Flüssigkeit verkocht ist, werden die Gewürze dazugegeben und gut unter gerührt. Das Mus aufkochen, abschmecken und evtl. nachwürzen. Danach auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen. Dabei immer umrühren, sonst brennt das Chutney an.
  6. Ist die Flüssigkeit ganz verkocht, wird eine Löffel-Teller-Probe gemacht, um die Konsistenz zu prüfen. Dafür wird etwas Chutney auf einen Teller gegeben und mit dem Stielende eines Holzlöffels eine Rinne in der Mitte des Muses gezogen. Läuft keine Flüssigkeit nach, ist das Mirabellen-Aprikosen-Chutney fertig.
  7. Sofort heiß in Gläser füllen. Evtl. vor dem Verschließen noch die Luftblasen mit einem Holzstäbchen aus dem Chutney herausdrücken.

Gutes Gelingen wünscht
Eure
Frau Inga

Dir hat dieses Chutney-Rezept gefallen?

Dann spendiere mir eine Tasse Tee, indem du hier klickst. PayPal öffnet sich dann in einem neuen Fenster. Frau Inga sagt: Herzlichen Dank! ❤ ❤ ❤

Mirabellen-Aprikosen-Chutney mit Chili und Sternanis
mirabellen aprikosen chutney vorschau vegetarisch

Mirabellen-Aprikosen-Chutney mit einem fruchtig-scharfen Geschmack ist eine tolle Ergänzung für die asiatische und orientalische Küche. Kostenloses Rezept!

Typ: Chutney

Küche: International

Keywords: Chutney, Mirabellen, Wildpflaumen, Aprikosen, Chili, vegetarisch, vegan

Rezeptausbeute: 7 Gläser à 200 ml

Kalorien: 2778

Vorbereitungszeit: 0H30M

Kochzeit: 2H30M

Gesamtzeit: 3H0M

Rezept-Zutaten:

  • 600 g Mirabellen
  • 400 g Aprikosen
  • 450 g Zucker
  • 150 ml Rotweinessig
  • 150 ml Balsamico, weiß
  • 2 Äpfel
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1,5 TL Chilipulver
  • 2 TL Sternanis
  • 1 kleines Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • Öl zum Anbraten

Rezeptanweisungen: 1. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten, bis diese glasig sind. Äpfel dazugeben und ebenfalls leicht anbraten. Mit Essig ablöschen. Mirabellen dazugeben und solange kochen, bis die Äpfel weich sind. Anschließend mit dem Pürierstab die Äpfel grob zerkleinern. Es dürfen Stücke bleiben. 2. Aprikosen und Zucker dazugeben. 3. Sind die Aprikosen weich, werden diese mit dem Pürierstab grob zerkleinert. Danach auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen. 4. In der Zwischenzeit Gläser, Deckel sterilisieren. Wie es am besten gemacht wird und worauf dabei geachtet werden sollte, habe ich in dem Chutney Grundrezept ausführlich beschrieben. 5. Wenn ein Großteil der Flüssigkeit verkocht ist, werden die Gewürze dazugegeben und gut unter gerührt. Das Mus aufkochen, abschmecken und evtl. nachwürzen. Danach auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen. Dabei immer umrühren, sonst brennt das Chutney an. 6. Ist die Flüssigkeit ganz verkocht, wird eine Löffel-Teller-Probe gemacht, um die Konsistenz zu prüfen. Dafür wird etwas Chutney auf einen Teller gegeben und mit dem Stielende eines Holzlöffels eine Rinne in der Mitte des Muses gezogen. Läuft keine Flüssigkeit nach, ist das Mirabellen-Aprikosen-Chutney fertig. 7. Sofort heiß in Gläser füllen. Evtl. vor dem Verschließen noch die Luftblasen mit einem Holzstäbchen aus dem Chutney herausdrücken.

Bewertung des Redakteurs:
8

2 Kommentare

  1. Hallo, im Rezept wird beschrieben,dass Äpfel kleingeschnitten werden sollen, aber es gibt keine Mengenangabe ?!? Liebe Grüße Karin

    • Liebe Karin,

      uner den Zutaten sind 2 Äpfel aufgeführt. Beantwortet das deine Frage oder meintest du etwas anderes?

      Herzlichst
      Frau Inga

Schreibe einen Kommentar