Fliegenpilz-Cupcake-Muffins mit Kirschen und Nüssen

Muffins, die wie Fliegenpilze aussehen auf einem Holzbrett

„Ein Männlein steht im Walde …“ Von wegen! Da steht ein kleiner Kuchen auf meinem Teller und tut so als wäre es ein Fliegenpilz. Da will ich doch mal sehen, ob der auch giftig ist.

Bis gleich.

Puh – Glück gehabt, ich lebe noch. Das schnell wirkende Gift des gleichnamigen Waldbewohners ist in dieser Leckerei nicht enthalten. Wohl aber ein anderer, nicht näher zu benennender Suchtstoff. Diese Cupcake-Muffins sind nämlich so unglaublich lecker, dass ich gleich noch einen … oder zwei davon essen möchte.

Und ich will euch auch verraten, was diese Muffins so verführerisch macht. Der rote Hut ist ein bisschen süß (nicht zu sehr!) und verschmilzt im Mund mit Tupfen von weißer Schokolade. Das Innere ist weich und saftig. Es schmeckt nach Schokolade, Nuss und etwas Zimt. Der Clou aber sind die Kirschen, die sich zwischen Zuckerguss und Teig versteckt haben.

Sehr lecker, verführerisch: Ein Kuchen mit Suchtgefahr

Dieses Traditionsrezept aus meiner Kreativküche habe ich vor vielen, vielen Jahren immer gerne gebacken. Doch seitdem in meiner Küche nur noch einen Backofen mit Unterhitze ist, musst ich auf diesen Genuss verzichten. Wie gut, dass ich vor einiger Zeit „Kuchen Backen in Kigali“ gelesen hatte. Denn sonst wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, mich an Muffins zu versuchen.

Wie ich schon berichtete, backe ich deshalb Cupcake-Muffins. Und somit komme ich jetzt wieder in den Genuss, dieses köstlichen Kuchens. Und weil sich damit auch seine Gestalt verändert hat, habe ich ihm ein anderes Aussehen gegeben. Ein klein bisschen passt das ja auch zur Karnevalszeit, die sich bereits ihrem Ende nähert.

Doch diese Cupcake-Muffins werden sicher auch die Gäste eines Kindergeburtstages oder einer Halloween-Party begeistern. Und wenn es keinen bestimmten Anlass gibt, dann findet der sich – diese Fliegenpilz-Cupcake-Muffins sind einfach nur lecker.

Schokoladenteig mit Kirschen in einer Muffinform

Zutaten für den Teig

ergibt 6 Stück ø 5 cm

  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
  • 60 g Butter
  • 50 g Xylit oder Zucker*
  • 2 TL Kakaopulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 kleines Glas Schattenmorellen (350 ml)
  • Kirschsaft

*) Zucker hat eine größere Süßkraft als Xylit. Deshalb empfehle ich nur 45 g Zucker zu nehmen.

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 20 Minuten

Zubereitung

  1. Kirschen abtropfen lassen. Saft beiseite stellen.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  3. Ei dazugeben und verrühren.
  4. Die anderen Zutaten dazugeben und schnell zu einem Teig verarbeiten. Ist der Teig nicht geschmeidig genug, etwas Kirschsaft oder Wasser unterrühren.
  5. In jedes Muffinförmchen 2 EL Teig füllen und drei Kirschen darauf legen. Die Kirschen etwas in den Teig drücken.
  6. In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 190 °C 15 – 20 Minuten backen.

Zuckerguß

Zutaten

  • 25 g Puderzucker
  • 1 EL Kirschsaft
  • 1/2 TL Rote Beete-Pulver
  • Weiße Schokolade-Drops

Zubereitung

  1. Puderzucker mit Rote Beete-Pulver und dem Kirschsaft glatt rühren.
  2. Muffins damit bestreichen und mit Schokoladendrops garnieren.
  3. Mindestens eine Stunde stehen lassen bis der Zuckerguss fest ist.

Wer mag, tut noch einen Klacks Sahne oben drauf.

Dieses Rezept ist als Single-Portion angegeben. Doch es lohnt sich, gleich die doppelte Menge zu backen, weil diese Cupcake-Muffins auch ohne Kühlung mehrere Tage frisch und saftig bleiben.

Ein genüssliches Wochenende wünscht
Eure
Frau Inga

Halb aufgegessenes Fliegenpilz-Muffin
Ein Männlein steht auf meinem Teller – aber nicht mehr lange …

Hat dir dieses Rezept gefallen?

Dann spendiere mir eine Tasse Tee, indem du hier klickst. PayPal öffnet sich dann in einem neuen Fenster. Frau Inga sagt: Herzlichen Dank! ❤ ❤ ❤


Hinter den Kulissen

Diese Rezept ist mir deutlich schneller gelungen als andere Rezepte, weil ich dieses Rezept nur abwandeln brauchte. Neu hinzugekommen ist der Zuckerguss, der im Ursprungsrezept nicht vorgesehen war. So ist dann auch die Idee entstanden, diese Muffins wie Fliegenpilze aussehen zu lassen.
Ich habe es insgesamt zweimal gebacken.

Von den Ergebnissen habe ich 50 Fotos gemacht, von denen ihr hier 3 Stück sehen könnt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben