Das Glück im Mai

Ein Maibaum für die Liebste

Heute ist der 30. April und da wird getanzt. Ja, so ist das! Die Tradition will es so. Doch es gibt auch noch eine andere Tradition, nämlich die einen Maibaum aufzustellen. Ich habe zwar schon davon gehört, war aber noch nie dabei. Nicht verwunderlich, ist dies doch eine Tradition, die eher in ländlichen Gegenden und kleineren Orten zugeordnet werden kann. Wenngleich Bremen eine kleine, überschaubare Stadt ist, ist sie doch nicht ganz so klein.

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Glückskekse erobern die Welt

Glückskecks halb geöffnet auf einer Bambusmatte

Sie sind in aller Munde. Süß, mit dem Geschmack von Karamell und knusprig. Die Rede ist von Glückskeksen. In Deutschland werden sie mit chinesischem Essen assoziiert. Auch wenn jeder davon überzeugt ist, dass die Glückskekse in China ihren Urspung haben, so stimmt es leider nicht. Frau Inga rekonstruiert die Geschichte der Fortune Cookies.

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Glück zu(m) verschenken – Glückskerzen

2 brennende Glückskerzen
Wenn die Abende kühl und dunkel sind, mache ich es mir zu Hause gerne gemütlich. Dazu gehört immer auch eine Kerze. Sobald die Flamme des Streichholzes das Wachs entzündet hat, erhellt eine einzige Kerze den Raum. Alles, was ich gerade einmal schemenhaft wahrgenommen habe, wird sichtbar. Aus grau wird bunt. Farben beginnen, zu leuchten. Sobald die Kerzenflamme ein wenig flackert, tanzen Schatten über die Wand. Weiterlesen

Emmas Glück von Claudia Schreiber

Emmas Glueck von Claudia Schreiber, BuchcoverBuchbesprechung

Emma ist eigenwillig. Sehr eigenwillig sogar. Sie lebt und arbeitet schon ihr ganzes Leben lang auf ihrem Bauernhof. So wie vorher ihr Großvater und ihr Vater, von dem sie den Hof übernommen hat. Was anderes gibt es einfach nicht.
Dort findet sie sich prima zurecht. Sei trägt Kittelschürzen, wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter. Sie redet mit den Schweinen, bevor sie sie schlachtet, zieht ihr Gemüse, hält Hühner, fährt Trecker. Alles andere bringt der fahrende Händler.
Braucht sie noch mehr? Ja, Geld. Ihr Hof ist überschuldet und soll zwangsversteigert werden. Und vielleicht, wenn sie darüber nachdenkt, einen Mann. Zumindest um mal auszuprobieren, wie das so ist.

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Glück zu(m) verschenken – Glücksbohnen

Ochtum im Winter

Neulich machte ich mit meiner Freundin Beate einen Spaziergang an der Ochtum. Gegen die Kälte schützten uns warme Jacken, Schal und Handschuhe. Dennoch waren wir nach einer Stunde so durchgefroren, dass wir uns dringend aufwärmen mussten. Nachdem uns Tee und Kuchen serviert worden waren, sah ich, dass Beate etwas von einer Hosentasche in die andere tat. Aufgefallen war mir das auch früher schon, doch diesmal fragte ich sie danach. Sie erzählte mir, dass sie jeden Morgen zwölf Bohnen in die rechte Hosentasche stecken würde. Hätte sie während des Tages ein schönes Erlebnis, nahm sie eine Bohne und tat sie in die linke.

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Wie Farben wirken von Eva Heller

Wie Farben wirken von Eva Heller, BuchcoverBuchbesprechung

„Rot, rot, rot sind alle meine Kleider. Und darum lieb ich alles, was so rot ist, weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist.“ Wer kennt es nicht, dieses Kinderlied, bei dem wir uns beim Singen zu jeder Farbe einen neuen Beruf ausgedacht haben. Wie einfach doch die Kinderwelt damals noch war. Der Feuerwehrmann trug rot, der Polizist grün und die Männer von der Entsorgung kamen im Blaumann daher. Heute ist das alles anders. An der Farbe des Outfits sind nur noch die wenigsten Berufe zu erkennen. Beinahe alle Berufsbekleidungen sind schwarz, manchmal mit Weiß kombiniert, wie in der Gastronomie, oder mit Warnfarbe in Neonorange.

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Was ist eigentlich Glück?

Glück im Wörterbuch

Kürzlich fragte mich ein Freund, wie ich Glück definieren würde. Obgleich ich nie um Worte verlegen bin, musste ich bei der Antwort passen. Ich suchte nach einer kurzen, prägnanten Phrase. Die aber wollte mir ad hoc nicht einfallen, weil Glück so facettenreich ist. Trotzdem hat mich die Frage, was Glück eigentlich ist, weiterhin beschäftigt.

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