Abenteuer Langeoog: Frau Inga ist draußen unterwegs

Sonnenaufgang auf Langeoog im November

Trotz der täglichen Arbeit, über die ich in den vorherigen Beiträgen bereits ausführlich berichtet habe, blieb auch Zeit, raus zu gehen. So konnte ich die Natur auf Langeoog sehen, erleben und genießen. Bei so viel Schönheit, die die Natur zu bieten hat, fehlen mir fast die Worte.

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen.“

 

Das sagt Astrid Lindgren. Und diese Bank lädt geradezu dazu ein. Im November war es mir zu kalt, um lange dort zu sitzen.

Bank in den Dünen von Langeoog

Ich bin lieber am Strand gelaufen. Dort habe ich mir den Wind um die Nase wehen lassen. Das Rauschen des Meeres hat dabei alle Gedanken überlagert. Eine effektivere Entspannung nach Feierabend gibt es nicht!

Spaziergang bei Ebbe

Während meiner Zeit hat sich die Sonne nur selten sehen lassen. Auf den ersten Blick wirkte die Natur auf Langeoog deshalb oft grau in grau. Trotzdem gab es immer etwas zu gucken. Mal waren es die Möwen, die den Wellen trotzten. Mal waren es die Wattwürmer, die ihre Spuren im Watt hinterlassen haben. Oder ganz einfach nur Muscheln, die ich als Souvenir mit nach Hause genommen habe.

Möwe im Watt

Überall auf der Insel ist die unendliche Weite zu spüren. Und es braucht nur wenige Minuten, dann ist sie zu sehen – sofern Weite überhaupt sichtbar sein kann. Ein paar Poller im Watt geben dem Auge Halt. Doch dann verliert sich der Blick haltlos in der Ferne. Und die Seele gibt sich der Illusion hin, dass es irgendwo einen Punkt geben muss, an dem sich Meer und Himmel treffen.

Wattenmeer bei Ebbe

Das Spiel der Wolken ist beeindruckend und jeden Tag aufs Neue ein Hingucker. Der Wind treibt sie vor sich her. Einen Stillstand gibt es nicht. Kaum schließe ich die Augen für einen Moment, erscheint der Himmel vollkommen verändert. Alles ist im Fluss. Alles verändert sich.

Radfahrer unterwegs in der Natur auf Langeoog

Zu den schönsten Erinnerungen, die ich mit Langeoog verbinde, gehört auch das Fahrradfahren. Mit meinem roten Freund habe ich die Insel erkundet. Wetter gab es nicht. Nur raus. Raus in die Natur. Spüren. Erleben. An schönen Tagen entführte mich die Sonne in entlegene Gegenden. Gegen Regen und Sturm strampelte ich an. Aber raus musste ich. Durchnässt kam ich zurück. Na und?

 

Tschüß Langeoog! Wenn die Langeooger recht behalten, gibt es ein Wiedersehen.

Von der Nordsee aus habe ich den Hafen nur zweimal gesehen. Mit einer Träne im Augenwinkel schaue ich zurück und denke an das, was ich zurückgelassen habe. Tschüss Langeoog! Wenn die Langeooger recht behalten, gibt es ein Wiedersehen.

Eure
Frau Inga

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