Nachhaltigkeit für den Klimaschutz – Ergebnis der Blogparade

Menschen, die für Nachhaltigkeit demonstrieren. Im Vordergrund ein Schild mit der Aufschrift "Make Love not CO2"

Die Blogparade „Nachhaltigkeit für den Klimaschutz“ endete am letzten Donnerstag. Die eingereichten Beiträge enthalten viele interessante Aspekte und Impulse, an die ich beim Start dieser Blogparade nicht einmal gedacht hatte.

Als ich diese Blogparade ins Leben gerufen habe, kam ich gerade von der #AllefürsKlima-Demo am 20. September 2019. Mein Wunsch war es, dass sich möglichst viele Blogger*innen mit dem Thema Nachhaltigkeit im Alltag auseinandersetzen. Denn wenn so viele Menschen für das Klima demonstrieren, dann muss es doch auch möglich sein, diese Vision in der Blogosphäre zu manifestieren. Letztendlich tragen alle Blogger*innen zur Meinungsbildung in der Gesellschaft bei und beeinflussen diese letztendlich auch.

Am Ende dieser Blogparade bin ich ein wenig ernüchtert. Denn gerade einmal fünf Bloggerinnen haben sich daran beteiligt. Eigentlich sollte ich das positiv sehen. Es hätten auch noch weniger sein können. Trotzdem betrachte ich das sprichwörtliche Glas als halb leer angesichts der Kapriolen, die uns das Wetter schon seit Jahren beschert.

Impulse für Nachhaltigkeit von

  • Soulsomemind
    Belinda von Soulsomemind hat viele alltagstaugliche Anregungen gegeben. Angefangen bei Müll sammeln über Foodsharing und Tauschparties. Das, was sie beschreibt, deckt sich in vielen Aspekten mit dem, was ich auch ihn meinem Alltag lebe.
  • Rostrose
    Traude von Rostrose hat die Blogparade gleich mit zwei Beiträgen bereichert.
    In ihrem ersten Beitrag geht es um Baumpatenschaften, um das Klima nachhaltig zu verbessern. Ich gebe zu, dass ich beim Lesen des Beitrags skeptisch war. Denn ich habe mich gefragt, ob ein Unternehmen, diese Initiative zum Greenwashing benutzt. Bei meinen Recherchen habe ich nichts dergleichen gefunden.
  • Im zweiten Beitrag von Rostrose berichtet sie über die Renovierung ihres Vorgartens. In Zeiten, in denen Vorgärten oft versiegelt werden, ist dies ein wirklich ein wertvoller Beitrag. Denn blühende Gärten laden Schmetterling und Bienen zum Verweilen ein. Als kleines Schmankerl gibt es am Ende des Beitrags noch einen Blick in den Kleiderschrank von Traude – kommt ja alles wieder 😉
  • Ur-gesunde Ernährung und Naturmedizin
    Bettina von Ur-gesunde Ernährung und Naturmedizin beschäftigt sich mit der Planetary Health Diet. Diese „Diät“ darauf baut, dass sich der Mensch ändert und nicht die Umwelt. Ich stimme mit diesem Ansatz vollkommen überein, denn ein übermäßiger Fleischkonsum fördert den CO2-Ausstoß. Trotzdem muss und soll nicht jeder Veganer werden. Alles in Maßen ist hier das Motto. Darüber hinaus beleuchtet Bettina die Planetary Health Diet noch unter dem Aspekt der Vitamin B12-Versorgung. (–> siehe Nachtrag)
  • Angeliquelivingantik
    Angelika von Angeliquelivingantik hat sich mit dem Wohnraum auseinandergesetzt. Ihre These ist, dass sich Klimaschutzdiskussion oftmals nur um Petitessen, wie z. B. den Trinkhalmen aus Plastik drehen, größere Anliegen dabei aber unbeachtet bleiben. Dazu gehört auch ökologischer Wohnraum, bzw. bauen. Schaue ich mich in meiner Nachbarschaft um, dann muss ich ihr zustimmen … leider.
  • Parsley of Happiness
    Trine von Parsley of Happiness findet, dass Nachhaltigkeit auch Spaß machen kann und eine durchaus ästhetische Seite hat. Denn bei ihr geht es um das Picknick. Plastikgabeln und -becher finden da keinen Platz auf der Picknickdecke, dafür aber Bambusgeschirr. Was sich so ökologisch liest, bringt aber auch gesundheitsgefährdende Probleme mit sich, weil Bambusgeschirr Melamin enthält.

Danke Angelika, Belinda, Bettina, Traude und Trine für euer Engagement.

Für die Natur, die Umwelt und unsere Zukunft.

Aus den Inhalten von ein paar Beiträgen habe ich wertvolle Impulse gewonnen, mit denen ich mich in Zukunft noch einmal intensiver beschäftigen werde. Vermutlich werde ich dann auch hier darüber etwas schreiben – wenn ich die Zeit dafür finde.

Eine gute Zukunft wünscht
Eure
Frau Inga

Nachtrag zur Planetary Health Diet

Bettina beschreibt in ihrem Beitrag ausführlich, dass diese Diät nicht zu einer veganen Ernährung aufruft. Es geht viel mehr darum, sich bewusst zu ernähren und das zu schätzen, was die Natur bietet. Ein übermäßiger Fleischkonsum, der das Klima schädigt, gehört nicht dazu. Sich wegen des Klimawandels vegan zu ernähren, wäre das andere Extrem. Meiner Meinung nach ist das auf Dauer zu einseitig. Darüber hinaus enthalten Ersatzprodukte Zusatzstoffe, die nicht zur Erhaltung der Gesundheit beitragen.

 

4 Gedanken zu „Nachhaltigkeit für den Klimaschutz – Ergebnis der Blogparade

  1. Hallo Inga,
    wer kennt nicht die Angst vor den Auswirkungen von Herbststürmen, Starkregen, Wüstenhitze, Trockenheit Hunger und Futterknappheit …
    Danke für deinen Aufruf zur Blogparade wie wir im Kleinen unser Klima schützen. Gerne nahm ich teil. Bei deinem Kommentar zur Planetary Health Diet habe ich eine Anmerkung: Ich meine, du hast das falsch verstanden? Ich rufe nicht zu veganer Ernährung auf, sondern ich stelle die Planetary Health Diet vor, die einer flexitarischen Kost gleich kommt.

    Sich fürs Klima vegan ernähren braucht Niemand, das würde ich auch nicht tun, auf die Dauer (Jahrzehnte) laugt der Körper aus, das höre ich immer wieder, das brauche ich nicht – ich habe das auch noch nie ausgerechnet, es ist Neuland, aber wir Menschen müssten dann auch mit Nährstoffsupplementen arbeiten, deren Herstellung für das Klima auch wieder teuer ist …

    Liebe Grüße
    Bettina

    1. Liebe Bettina,

      nochmals danke für deinen wertvollen Beitrag. Ich habe die Planetary Health Diet schon richtig verstanden (ist ja in deinem Beitrag auch ausführlich beschrieben), mich nur missverständlich ausgedrückt. Ich werde das jetzt in einem Nachtrag richtig stellen. Herzlichen Dank für diesen Hinweis.

      Herzlichst, Frau Inga

    1. Da hast du vollkommen recht, liebe Angelika.

      Dennoch in Anbetracht dessen, dass es ein Thema ist, das jeden in irgendeiner Weise betrifft, hätten sich gerne mehr Blogger*innen zu Wort melden dürfen.

      Herzlichst
      Frau Inga

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